Endoskopie Chirurgie München
Fachärztliche Praxis Barbara Herter
 
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Spektrum

Minimal Invasive Chirurgie (MIC)

Die Schlüssellochchirurgie ("Minimal invasive Chirurgie - MIC", "Minor access surgery" oder "Laparoskopische Chirurgie") ist seit den 90er Jahren im Einsatz. Es ist der Überbegriff für Operationstechniken, bei welchen ein chirurgischer Eingriff im Bereiche der Bauch- oder Brusthöhle, der Leistengegend oder der Gelenke mit speziell dafür entwickelten Kameras, Optiken und Instrumenten vorgenommen wird. Es werden dabei nur kleinste Hautschnitte durchgeführt. Diese Operationsmethode ist schonend und belastet den Körper nur minimal, da auf eine breite Eröffnung von Körperhöhlen und Gelenken verzichtet werden kann. Es besteht ein hoher technischer und instrumenteller Aufwand mit dementsprechend anspruchsvoller Anwendung der Minimalinvasiven Operationsmethoden. Modernste operationstechnische Geräte und Spezialinstrumente (Fernsehkameras, spezielle optische Sonden u.a.) sind erforderlich, um das Operationsgebiet einsehen zu können. Minimalinvasive chirurgische Eingriffe werden bei uns ausschliesslich in kleinen, hochspezialisierten Operationsteams durchgeführt. Gegenüber konventionellen Operationsmethoden müssen alle beteiligten Operateure und die assistierenden Chirurgen aufgrund der grossen Komplexität dieser Methode grosse Erfahrung aufweisen und perfekt aufeinander eingespielt sein. Es ist selbstverständlich, dass bei Bedarf alle von uns durchgeführten minimalinvasiven Eingriffe aufgrund unserer Ausbildung jederzeit auch konventionell (offene Operation) durchgeführt werden können.

Die MIC-Operationsmethode kann bei fast allen Patienten angewendet werden. Da die Eingriffe in Narkose durchgeführt werden, bestehen lediglich Ausnahmen für Patienten, bei denen aus medizinischen Gründen eine solche nicht durchgeführt werden kann.

Wie bei allen anderen Methoden sind auch den MIC-Operationsmethoden technische Grenzen gesetzt. Diese bestehen einerseits im aktuell vorhandenen Instrumentarium als auch in der Tatsache, dass die anatomische Orientierung auf dem Fernsehbild (heutzutage in den meisten Fällen) zweidimensional ist. Bei jedem Eingriff kann es aufgrund nicht vorhersehbarer Komplikationen und/oder anderen Besonderheiten, erforderlich sein auf die offenen, konventionellen Operationsverfahren umzusteigen. Da dies in aller Regel in der gleichen Narkose geschieht, werden alle Patienten vor der Operation von uns genauestens über mögliche Folgen, welche sich durch die Operation ergeben können, informiert.